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Date: 10.01.2006
austriamicrosystems präsentiert Mikroprozessor-Überwachungs-ICs für zwei Versorgungsspannungen mit manuellem Reset und Watchdog
 

Die stromsparenden Überwachungsschaltkreise AS1910-15 eignen sich hervorragend für tragbare und batteriebetriebene Systeme

 

Mit der neuen Produktfamilie AS1910-15 stellt austriamicrosystems Mikroprozessor-Überwachungsschaltkreise für zwei Spannungen mit manuellem Reset und einer Watchdog-Funktion vor. Diese ICs eigen sich ideal für tragbare und batteriebetriebene Systeme sowie für Anwendungen mit zwei Versorgungsspannungen. Mit einem Stromverbrauch von nur 5,8µA und einem weiten Temperaturbereich von -40°C bis 125°C ist die Produktfamilie eine hervorragende Wahl für industrielle Anwendungen.

Die Produkte AS1913, AS1914 und AS1915 besitzen werkseitig eingestellte Schwellenwerte zur Überwachung einer Spannung von 1,8 bis 3,6V und einer zweiten Spannung von 0,9 bis 2,5V. Beim AS1910, AS1911 und AS1912 kann die zweite überwachte Spannung vom Anwender über einen externen Widerstandsteiler hinab bis zu 0,6 V eingestellt werden.

„Die AS1910-15 Familie der Überwachungs-ICs ist so konzipiert, dass ein Reset erzeugt wird, wenn eine der beiden überwachten Versorgungsspannungen unter den werkseitig eingestellten Schwellenwert fällt. Sobald beide Versorgungsspannungen wieder über ihrem Reset-Schwellenwert liegen, bleibt der Reset für eine minimale Verzögerungszeit aktiv“, erklärte Walter Moshammer, Marketing Director Standard Linear bei austriamicrosystems. „Außerdem gewährleistet die Bauweise der ICs, dass sie auch bei Versorgungsspannungen (VCC) bis zu 1,0V einwandfrei funktionieren. Dadurch sind sie bestens geeignet für Niederspannungssysteme, die eine exakte Überwachung erfordern."

Die neue Produktfamilie besitzt einen manuellen Reset-Eingang für Systeme, bei denen der Mikroprozessor nie völlig ausgeschaltet wird. Zusätzlich verfügen diese Bauteile über einen Watchdog mit einer Zeitverzögerung von 1,5 Sekunden, der beim Fehlen eines Taktsignals ein Reset auslöst.

„Wegen ihres geringen Stromverbrauchs ist die Produktfamilie AS1910-15 ideal für tragbare und batteriebetriebene Systeme, Embedded Controller und Kommunikationssysteme. Dazu zählen auch Anwendungen mit zwei Versorgungsspannungen wie etwa Computer, intelligente Instrumente sowie kritische Überwachungssysteme für Prozessor und Controller", so Walter Moshammer. „Diese neuen ICs eignen sich hervorragend für den Einsatz in Mikroprozessorsystemen, in denen der Core-Prozessor mit einer Versorgung von typisch 1,8V oder darunter arbeitet, während die Peripherie mit 3V oder 3,3V betrieben wird. In solchen Systemen müssen beide Spannungen gleichzeitig überwacht werden."

Die Bauteile sind im platzsparenden 6-pin SOT23 Gehäuse mit folgenden Reset-Ausgängen verfügbar: Active-Low Push-Pull (AS1910/AS1913), Active-High Push-Pull (AS1911/AS1914) und Active-Low Open-Drain (AS1912/AS1915). Sie sind zudem pin-kompatibel mit den Bauteilen des Herstellers Maxim. Der AS1910-12 ist pin-kompatibel mit Maxims MAX6826-28 und der AS1913-15 ist pin-kompatibel mit Maxims MAX6829-31.

Über austriamicrosystems
austriamicrosystems AG ist führend in der Entwicklung und Herstellung von Hochleistungs-Analog-ICs (integrierten Schaltkreisen) und kombiniert mehr als 20 Jahre System-Know-how und Erfahrung im Analogdesign mit eigenen hochmodernen Produktions- und Testeinrichtungen. austriamicrosystems’ umfassende Expertise bei niedrigem Stromverbrauch und hoher Genauigkeit zeigt sich in branchen-führenden kundenspezifischen und Standard-Analog-ICs. austriamicrosystems fokussiert sich auf die Segmente Power Management, Sensoren und Sensorschnittstellen, tragbare Audiosysteme und Automobilzugangssysteme in den Geschäftsbereichen Communications, Industry & Medical, Automotive and Full Service Foundry. austriamicrosystems ist mit mehr als 850 Mitarbeitern weltweit tätig und an der SWX Swiss Exchange in Zürich börsennotiert (Tickersymbol: AMS).

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