| austriamicrosystems
(SWX: AMS), ein weltweit führender Entwickler und
Hersteller analoger integrierter Schaltkreise (ICs)
für Anwendungen in Kommunikation, Industrie, Medizintechnik
und Automobilindustrie, gibt detaillierte Finanzzahlen
für das Geschäftsjahr 2005 und das vierte
Quartal 2005 bekannt.
Finanzen
austriamicrosystems
zeigte auch im Geschäftsjahr 2005 deutliches Wachstum
bei Umsatz und Ergebnis. Der Gruppenumsatz erreichte
im vergangenen Jahr EUR 178,4 Mio., dies entspricht
einem Anstieg von 11,2% (EUR 17,9 Mio.) gegenüber
dem Vorjahr. Der Umsatz des 4. Quartals 2005 betrug
EUR 56,4 Mio., eine Steigerung um 11,7% (EUR 5,9 Mio.)
gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Bruttogewinnmarge für das Gesamtjahr 2005
stieg auf 45% gegenüber 43% im vorigen Geschäftsjahr.
Im 4. Quartal 2005 betrug die Bruttogewinnmarge 46%
gegenüber 44% im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Das Konzernergebnis der betrieblichen Tätigkeit
nach IFRS (EBIT) für das Geschäftsjahr 2005
nahm um EUR 5,5 Mio. auf EUR 26,1 Mio. zu, bei gemessen
am Umsatz niedrigeren Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen
sowie stabilen Verwaltungs- und Vertriebskosten. Das
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit stieg damit
trotz Restrukturierungsaufwendungen von EUR 2,2 Mio.
um 27% gegenüber dem Vorjahr. Für das 4. Quartal
2005 betrug das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit
(EBIT) EUR 11,3 Mio., ein Anstieg um EUR 1,9 Mio. von
EUR 9,4 Mio. im Vorjahreszeitraum.
Das Nettoergebnis für das Geschäftsjahr 2005
nahm stark zu und erreichte EUR 23,1 Mio. gegenüber
EUR 3,7 Mio. im Vorjahr, ein Anstieg um EUR 19,4 Mio.
Das verwässerte und unverwässerte Ergebnis
je Aktie im Geschäftsjahr 2005 betrug CHF 3,26
/ EUR 2,10. Die Möglichkeit der Nutzung bislang
nicht ausgewiesener Verlustvorträge resultierte
in einer sehr geringen Steuerbelastung ab dem 3. Quartal
2005 und für das Gesamtjahr 2005, während
das Nettoergebnis für das Geschäftsjahr 2004
durch einmalige Steuereffekte belastet worden war. Das
Nettoergebnis des 4. Quartals 2005 stieg auf EUR 10,8
Mio., eine Zunahme von EUR 3,3 Mio. gegenüber dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die liquiden Mittel betrugen EUR 21,3 Mio. am 31. Dezember
2005 gegenüber EUR 17,3 Mio. am Jahresende 2004.
Die weitere Rückführung von im Zusammenhang
mit dem Bau der Waferfertigung Fab B aufgenommenen langfristigen
Fremdmitteln führte zu einem Rückgang der
Nettoverschuldung von EUR 53,4 Mio. am Jahresende 2004
auf EUR 38,1 Mio. am 31. Dezember 2005 sowie zu erheblich
niedrigeren Zinsaufwendungen im Geschäftsjahr 2005
gegenüber 2004. Die Eigenkapitalquote erhöhte
sich deutlich auf 54% am Jahresende 2005 von 45% am
Ende des Vorjahres. Der Mittelzufluss aus dem operativen
Geschäft stieg im Geschäftsjahr 2005 weiter
auf EUR 41,4 Mio., ein Zuwachs um EUR 2,5 Mio. im Vergleich
zum Vorjahr. Die Investitionen im Geschäftsjahr
2005 erreichten EUR 27,1 Mio., insbesondere aufgrund
der Expansion in den Bereichen Waferfertigung und Test.
Der Gesamtauftragsbestand zum 31. Dezember 2005 betrug
EUR 54,2 Mio. gegenüber EUR 45,3 Mio. zum Jahresende
2004. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl im Jahr
2005 stieg auf 856 gegenüber 819 im Vorjahr, im
vierten Quartal 2005 betrug sie 895.
Die Zunahme der Bruttomarge im Jahr 2005 resultierte
aus Kostenvorteilen aus dem weiteren Ausbau der 200mm
Waferfertigung, einer allgemein höheren Produktionseffizienz
und einem vorteilhaften Produktmix. austriamicrosystems
investierte auch im Jahr 2005 mit über 17% des
Umsatzes stark in Forschung und Entwicklung und schaffte
so die Grundlage für zukünftiges Wachstum
und die Sicherung der techno-logischen Führungsposition.
Geschäftstätigkeit
Die Geschäftstätigkeit von austriamicrosystems
entwickelte sich auch im Jahr 2005 sehr positiv. austriamicrosystems
erzielte signifikante Markterfolge mit bestehenden und
neuen Produkten für eine wachsende weltweite Kundenbasis
durch die Nutzung seiner umfassenden Expertise im Analogdesign,
seines Integrations-Know-hows und der technologisch
führenden Produktionsprozesse. Die Fähigkeit,
hochintegrierte Analog-ICs mit hervorragenden Leistungsdaten
anbieten zu können, die auf mehr als 20 Jahren
Erfahrung im analogen Chipdesign basieren, war auch
in 2005 der wichtigste Wachstumstreiber für austriamicrosystems.
austriamicrosystems
konnte so seine Position im weltweiten analogen Halbleitermarkt
im vergangenen Jahr weiter ausbauen.
austriamicrosystems
brachte im Jahr 2005 eine breite Palette an innovativen
neuen Standardprodukten und Produktfamilien auf den
Markt, die auf der Expertise des Unternehmens bei niedrigem
Stromverbrauch und hoher Genauigkeit aufbauen. Erfolgreich
bei bestehenden und neuen Kunden eingeführt wurden
Power Management- und Beleuchtungsmanagementlösungen
für tragbare Geräte wie Mobiltelefone, Satellitenradio-
und GPS-Empfänger, Portable Audio-Komplettlösungen
sowie Audio/Power Management-Subsysteme, Produktenvarianten
bei magnetischen Drehwinkelgebern, Stromzählerlösungen
und eine große Anzahl an Hochleistungsstandardprodukten.
Daneben wurde das Geschäft mit kundenspezifischen
Lösungen in Märkten wie Computertomographie,
Personal Healthcare, Industrieautomation und automobile
Sicherheitssysteme weiter ausgebaut.
Das signifikante Geschäftswachstum in den wichtigen
Regionen USA und Asien/Pazifik zeigt die Stärke
des weltweiten Vertriebs- und Distributionsnetzwerks
von austriamicrosystems,
dabei vertrauen bei Analoganwendungen eine wachsende
Zahl führender Unternehmen in attraktiven Märkten
auf die IC-Lösungen von austriamicrosystems.
Der Geschäftsbereich Full Service Foundry positionierte
sich weiter erfolgreich als ein führender analoger
Foundry-Anbieter mit Fokus auf Spezialprozesse, wobei
sich neue Kundendesigns auf unsere technologisch führenden
Hochvolt- und SiGe-Prozesse konzentrierten. Im operativen
Bereich baute austriamicrosystems
die hochmoderne 200mm-Waferfertigung im vergangenen
Jahr weiter auf 6.500 WSPM (Scheibenstarts pro Monat)
aus und schaffte so eine starke Basis zur Unterstützung
des derzeitigen und zukünftigen Unternehmenswachstums.
Gleichzeitig wurde die alte 100mm-Waferfertigung nach
22 Jahren erfolgreichen Betriebs heruntergefahren und
geschlossen.
Ausblick
austriamicrosystems
verfügt mit innovativen Standardprodukt-Lösungen
und kundenspezifischen Entwicklungen über eine
hervorragende Ausgangslage für weiteres Wachstum
in den Produktmärkten Communications, Industry
& Medical und Automotive.
Als innovativer und attraktiv positionierter Anbieter
im weltweiten Markt für analoge Halbleiter blickt
austriamicrosystems
zuversichtlich nach vorn und sieht für 2006 weiteres
Wachstum und eine positive Geschäftsentwicklung
voraus. Basierend auf verfügbaren Informationen
erwartet austriamicrosystems
für das Geschäftsjahr 2006 derzeit ein Umsatzwachstum
zwischen 10 und 15% bei weiterer deutlicher Steigerung
des Ergebnisses.
Über austriamicrosystems
austriamicrosystems
AG ist führend in der Entwicklung und Herstellung
von Hochleistungs-Analog-ICs (integrierten Schaltkreisen)
und kombiniert mehr als 20 Jahre System-Know-How und
Erfahrung im Analog-Design mit eigenen hochmodernen
Produktions- und Testeinrichtungen. austriamicrosystems’
umfassende Expertise bei niedrigem Stromverbrauch und
hoher Genauigkeit zeigt sich in branchen-führenden
kundenspezifischen und Standard-Analog-ICs. austriamicrosystems
fokussiert sich auf die Segmente Power Management, Sensoren
und Sensorschnittstellen, tragbare Audiosysteme und
Automobilzugangssysteme in den Märkten Communications,
Industry & Medical und Automotive, ergänzt
durch seine Full Service Foundry Aktivitäten. austriamicrosystems
ist mit mehr als 850 Mitarbeitern weltweit tätig
und an der SWX Swiss Exchange in Zürich börsennotiert
(Tickersymbol: AMS). |